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Hausnotruf der Volkssolidarität: Angebot, Kosten und Pflege­kasse

Die Volkssolidarität ist ein Sozialverband, der vor allem in den ostdeutschen Ländern vertreten ist. Den Hausnotruf bieten ihre Kreis- und Regionalverbände an, etwa in Leipzig, Schwerin oder Mecklenburg-Vorpommern, mit eigenen Preisen. Mit Pflegegrad zahlt die Pflegekasse 27 € im Monat für das Basisgerät.

Ältere Frau telefoniert zu Hause am Fenster
Wer zahltBetrag
Pflegekasse, Basisgerät im Monat27 €
Mit Umsatzsteuer beim Anbieter32,13 €
Anschluss mit Kassenübernahme0 €

Wer die Volkssolidarität ist

Die Volkssolidarität wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und gehört heute zu den großen Sozial- und Wohlfahrtsverbänden in Ostdeutschland. Neben dem Hausnotruf betreibt sie in vielen Orten Pflegedienste, Begegnungsstätten, Mahlzeitendienste und Wohnanlagen für Senioren. Der Hausnotruf ist deshalb oft Teil eines größeren Angebots in der Region.

Wie bei anderen Wohlfahrtsverbänden rechnet jeder Verband selbst. Eine bundesweite Preisliste gibt es nicht, auch keine für ein ganzes Land. Die Preise nennt der Verband vor Ort.

Hausnotruf in der Wohnanlage und zu Hause

In Seniorenwohnanlagen der Volkssolidarität gehört ein Hausnotruf oft zum Angebot, etwa in Schwerin. Wer dort einzieht, fragt, ob er im Grundservice enthalten ist oder extra kostet. Mehr zu dieser Wohnform steht unter Betreutes Wohnen.

In der eigenen Wohnung funktioniert der Hausnotruf wie bei anderen Anbietern: Basisstation, Funksender als Armband oder Kette, Zentrale rund um die Uhr. Die Zentrale ruft Angehörige, Nachbarn oder den Rettungsdienst, je nachdem, was ihr vorher festgelegt habt.

Was die Pflege­kasse zahlt

Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse 27 € im Monat für das Basisgerät. Bedingung ist, dass die Person allein lebt oder große Teile des Tages allein ist und im Notfall kein normales Telefon sicher bedienen kann. Ein Rezept braucht es nicht, nur einen Antrag bei der Pflegekasse, bei dem der Verband hilft.

Pakete mit Schlüssel, Einsatzdienst oder Zusatzgeräten zahlt die Kasse nicht. Diesen Teil trägst du selbst und kannst ihn als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzen. Wie die Kostenübernahme im Einzelnen läuft, steht unter Hausnotruf kostenlos.

Fragen an den Verband vor Ort

  • Gibt es den Hausnotruf auch in unserem Landkreis?
  • Wer kommt bei einem Alarm nachts und am Wochenende?
  • Lässt sich der Hausnotruf mit dem Pflegedienst oder dem Mahlzeitendienst des Verbands abstimmen?
  • Was kostet ein Paket mit Schlüssel und Einsatzdienst?
  • Läuft das Gerät über Festnetz oder Mobilfunk?
  • Wie lang ist die Kündigungsfrist, und was gilt bei Einzug ins Heim?

Schreib die Antworten mit. So kannst du das Angebot mit anderen Anbietern vergleichen, ohne dich auf das Gedächtnis zu verlassen.

Wo es keine Volkssolidarität gibt

Die Volkssolidarität ist vor allem in den ostdeutschen Ländern aktiv. Wo sie keinen Hausnotruf anbietet, übernehmen andere Wohlfahrtsverbände wie Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, Arbeiter-Samariter-Bund oder private Anbieter mit bundesweiter Zentrale. Das Basisgerät kostet bei fast allen ähnlich viel. Einen Überblick gibt Hausnotruf Anbieter.

Häufige Fragen

Bietet die Volkssolidarität einen Hausnotruf an?

Ja, über viele ihrer Kreis- und Regionalverbände, vor allem in Ostdeutschland. Ob es ihn bei euch gibt, sagt der Verband vor Ort.

Was kostet der Hausnotruf der Volkssolidarität in Schwerin?

Die Preise legt der jeweilige Verband fest, eine allgemeine Liste gibt es nicht. Mit Pflegegrad zahlt die Pflegekasse 27 € im Monat für das Basisgerät, Extras kosten zusätzlich.

Zahlt die Pflegekasse den Hausnotruf der Volkssolidarität?

Ja, das Basisgerät ab Pflegegrad 1, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Den Antrag stellst du bei der Pflegekasse, der Verband hilft.

Ist der Hausnotruf in der Wohnanlage schon im Preis?

Das hängt vom Vertrag ab. Manchmal gehört er zum Grundservice, manchmal kostet er extra. Lass es dir vor dem Einzug schriftlich geben.

Kann ich den Hausnotruf von der Steuer absetzen?

Ja, den Teil, den du selbst zahlst. Er zählt als haushaltsnahe Dienstleistung, das Finanzamt zieht 20 Prozent davon ab.