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PflegeanteilZuschuss-Check

Kurzzeit­pflege bei Pflegegrad 4: Kosten, Dauer und der Weg ins Heim

Bei Pflegegrad 4 zahlt die Kasse die Pflege in der Kurzzeitpflege bis zu 3.539 € im Jahr, gemeinsam mit der Verhinderungspflege. Die Familie zahlt Unterkunft, Essen und Investitionskosten, meist 35 bis 65 € pro Tag. Bei diesem Grad ist die Kurzzeitpflege oft der Schritt, bevor über einen Heimplatz entschieden wird.

Ältere Frau mit Tasse am Fenster
Kurzzeitpflege und Kurzzeitpflege bei Pflegegrad 4, im Jahr3.539 €
Zahlt die Kasse3.539 €
Zahlst du selbst0 €
Dazu läuft die Hälfte des Pflegegelds weiter, 400 € im Monat für bis zu 8 Wochen.

Wann Kurzzeit­pflege bei Pflegegrad 4 nötig wird

Bei Pflegegrad 4 hängt die Pflege zu Hause oft an einer einzigen Person. Fällt sie aus, weil sie krank wird oder nicht mehr kann, muss schnell eine Lösung her. Die Kurzzeitpflege nimmt die gepflegte Person für einige Wochen auf. In dieser Zeit kann die Familie klären, wie es weitergeht: mehr Pflegedienst, eine Betreuungskraft im Haus oder ein Umzug ins Heim.

Warum der Betrag bei Pflegegrad 4 schneller aufgebraucht ist

Die meisten Einrichtungen rechnen die Pflege nach Pflegegrad ab. Bei Pflegegrad 4 ist der tägliche Pflegesatz höher als bei 2 oder 3, und der Jahresbetrag reicht deshalb für weniger Tage. Die volle Zeit von 8 Wochen ist bei diesem Grad oft nicht gedeckt.

Der Eigenanteil für Unterkunft, Essen und Investitionskosten bleibt dagegen gleich, egal welcher Grad. Teurer wird der Aufenthalt für die Familie erst, wenn der Jahresbetrag aufgebraucht ist und sie den Pflegesatz selbst tragen muss. Wurde vorher schon Verhinderungspflege genutzt, ist entsprechend weniger übrig.

Kurzzeit­pflege als Probe für das Heim

Wer bei Pflegegrad 4 über ein Heim nachdenkt, kann die Kurzzeitpflege in genau dem Haus machen, das in Frage kommt. Viele Heime haben eingestreute Plätze, also Zimmer für Kurzzeitgäste mitten im normalen Wohnbereich. Die gepflegte Person lernt Zimmer, Personal und Tagesablauf kennen, die Familie sieht, wie die Pflege läuft. Wird dort ein Dauerplatz frei, ist der Wechsel einfach.

Wie man ein passendes Haus findet, steht unter Pflegeheim finden. Was ein dauerhafter Platz bei diesem Grad kostet, zeigt Pflegeheim bei Pflegegrad 4.

Was mitkommen sollte

  • Medikamente mit Plan und aktuelle Arztbriefe
  • Der Bescheid über den Pflegegrad
  • Hilfsmittel, die die Person täglich nutzt, etwa Rollator, Hörgerät oder Inkontinenzmaterial
  • Kleidung für die ganze Zeit, mit Namen beschriftet
  • Eine Vollmacht oder die Betreuungsurkunde, wenn jemand für die Person entscheidet

Pflege­geld während der Kurzzeit­pflege

Das Pflegegeld läuft zur Hälfte weiter, bei Pflegegrad 4 sind das 400 € im Monat, für bis zu 8 Wochen. Am Tag der Aufnahme und am Tag der Rückkehr gibt es den vollen Satz. Wer Pflegegeld und Pflegedienst mischt, bekommt die Hälfte des bisherigen Anteils.

Häufige Fragen

Wie lange dauert Kurzzeitpflege bei Pflegegrad 4?

Höchstens 8 Wochen im Jahr. Bei Pflegegrad 4 reicht der Jahresbetrag wegen des höheren Pflegesatzes oft nicht ganz so lange.

Was kostet Kurzzeitpflege bei Pflegegrad 4?

Insgesamt meist 80 bis 180 € pro Tag, eher im oberen Bereich, weil die Pflege aufwendiger ist. Die Kasse zahlt die Pflege bis zum Jahresbetrag.

Wie hoch ist der Eigenanteil bei Pflegegrad 4?

Für Unterkunft, Essen und Investitionskosten meist 35 bis 65 € pro Tag. Er ist nicht höher als bei Pflegegrad 2.

Wer zahlt, wenn der Jahresbetrag verbraucht ist?

Dann trägt die Familie den Pflegesatz selbst, zusätzlich zum Eigenanteil. Reichen Rente und Erspartes nicht, kann das Sozialamt als Hilfe zur Pflege einspringen.

Kann man aus der Kurzzeitpflege direkt ins Heim wechseln?

Ja. Viele Heime bieten Kurzzeitpflege an, und wird ein Dauerplatz frei, geht der Wechsel ohne Umzug in ein anderes Haus. Ab dann gelten die Regeln für die dauerhafte Pflege im Heim.